Von den Wettbewerbsbeiträgen waren 54 Konzepte branchenübergreifend angelegt, 14 Konzepte kamen aus der Designwirtschaft, 11 aus der Musikwirtschaft, 7 aus dem Literatur- und Buchmarkt, 6 aus der Modewirtschaft, 5 aus dem Film- und Fernsehmarkt, 4 aus der Werbewirtschaft und jeweils 3 aus dem Kunstmarkt und dem Theatermarkt. 18 Konzepte waren keinen Branchen zugeordnet.
„Der Wettbewerb hat eine Aufbruchstimmung bei kreativen Akteuren und Unternehmen aus der Musikwirtschaft, dem Kunstmarkt, der Film- und Fernsehwirtschaft, der Mode- und Designwirtschaft und vielen anderen Branchen ausgelöst; die hohe Zahl an branchenübergreifenden Beiträgen zeigt, dass Ideen und Kreativität als das wichtigste Wirtschaftsgut unserer Zeit erkannt worden sind, die eine hohe Impulswirkung auch für die Gesamtwirtschaft entfalten“, resümiert Ministerin Thoben den gelungenen Ideen- und Konzeptwettbewerb.
Professor Dr. Claus Leggewie stellte in seiner Funktion als Jury-Vorsitzender für den Wettbewerb Create.NRW die Vielzahl von spannenden Wettbewerbsbeiträgen heraus, die die Jury eingehend diskutiert habe. Letztlich habe man sich für diejenigen Konzepte entschieden, die Modell für andere sein könnten, weil sie in besonderem Maße Innovation, Kooperation und Marktfähigkeit verbinden. „Über Kooperationen lassen sich strukturelle Schwächen der Kleinstunternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft eher auffangen“, so Leggewie.
Die folgenden Wettbewerbsbeiträge wurden prämiert:
Die ausgezeichneten Konzepte werden die „Messlatte“ für den eigentlichen Förderwettbewerb Create.NRW sein. Dieser startet voraussichtlich Mitte Februar 2008. Hier können sich sowohl die Teilnehmer des Ideen- und Konzeptwettbewerbs, aber auch weitere Teilnehmer, die nicht am Ideen- und Konzeptwettbewerb teilgenommen haben, beteiligen.