Die Debatte über die Ausgestaltung der europäischen Strukturfonds nach 2013 tritt in ihre heiße Phase. Für Nordrhein-Westfalen spielen sie eine wichtige Rolle, denn Innovation, technologische Entwicklung und leistungsfähiges Unternehmertum in einer nachhaltigen und energieeffizienten Wirtschaft werden hier mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert. Rund 120 Akteure der europäischen Struktur- und Regionalpolitik folgten der Einladung der Landesregierung, am 13. Januar den „Europäischen Mehrwert des Ziels Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung am Beispiel Nordrhein-Westfalens“ in Brüssel zu diskutieren. Gesprächsgrundlage war die gleichnamige Studie, die seitens Staatskanzlei und Wirtschaftsministerium NRW in Auftrag gegeben wurde und insbesondere die Vorzüge einer EU-weiten flächendeckenden, flexiblen Innovationsförderung vorstellt.